August 10th, 2008

Unterwegs auf der Gotthard Passstrasse
Am Freitag gings nach Meiringen, wo wir auf dem Camping Balmweid übernachteten, da der Start zum Alpenbrevet schon am nächsten Morgen um 6:45 Uhr war. Als wir ankamen wars schon ziemlich bewölkt, geregnet hat’s zum Glück erst nachdem das Zelt aufgestellt war und wir bereits gekocht und gegessen hatten. Natürlich waren wir nicht die einzigen “Gümmler” auf dem Camping – überall wurde entweder an Velos rumgeschraubt, in Gruppen gefachsimpelt oder einfach nur die Rennmaschinen der anderen beäugt.
Am nächsten Morgen hätten wir beinahe den Start verpasst, aber zum Glück reihten wir uns von Anfang an im hintersten Block ein. So hatten wir auch noch genügend Zeit während des 10 Sekunden Countdowns schnell die vergessenen Sonnenbrillen zu holen…
Das Wetter war vom Start weg nicht so gut und schon bald fing es wieder an zu regnen. Auf dem Grimsel war es dann nur noch etwa 5 Grad mit ziemlich starkem Wind. Mir war dort schon klar, dass nichts aus der Platin Tour wird – das Wetter wurde dann auch erst nach dem Nufenenpass besser. Ich war dort schon längst durchgefroren – hätte eben doch Beinlinge mitnehmen sollen. Peter gings dafür besser, am Nufenen verabschiedete er sich und machte einen auf Bergfloh. Über den Gotthard und Susten fuhr er noch 33 Minuten raus und nach 8:16:09 Stunden hatte er die 173.6 km und 5294 Höhenmeter geschafft. Ein bisschen später mit 8:49:07 schaffte es auch ich noch ins Ziel. Offiziell gibt es kein Rangliste, aber die Zeiten sind pro Kategorie schön sortiert und so wissen wir nun, dass Peter auf Rang 17 und ich auf Rang 36 (457 Teilnehmer, Gold Tour) gekommen wären…
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September 26th, 2007
Die Wetterprognosen waren nicht so gut und darum ging es heute auf nach Pisa. Natürlich wollten wir sofort auf den Turm, hatten aber schon den Verdacht, dass man wohl wie in Paris für die Notre Dame oder den Eiffelturm stundenlang anstehen muss. Weit gefehlt. Die Italiener sind da viel besser organisiert! Kurz im Ticketladen ein Ticket kaufen, auf diesem steht dann auch gleich die Zeit wann man vor dem Turm anstehen muss. Da jeweils nur eine begrenzte Anzahl von Turis raufdürfen, gibts auch nicht so ein Gedränge.
Nebst dem Turm von Pisa wollte ich noch unbedingt das Bild “Trionfo della Morte” (Triumph des Todes) sehen. Laut unserem Reiseführer soll das Bild bis vor einigen Jahren als die düsterste Darstellung des unerbittlichen Zorns Gottes gegolten haben. Das Bild hängt im Camposanto wo auch noch diverse Sarkophage von Berühmtheiten stehen – thematisch passts ja.

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September 25th, 2007
Da der Wetterbericht schlechtes Wetter für morgen angesagt hat, wollten wir heute eine grössere Tour machen. Da es bis jetzt in den Bergen am Schönsten war, sollte es auch heute wieder landeinwärts gehen. Die Anstiege waren zwar schon immer relativ lange, dafür wurden wir dann auch immer wieder mit traumhaften Abfahrten belohnt – Meersicht inklusive!
Wir haben uns dann ein bisschen verfahren und sind zu weit runtergefahren, so dass wir für den Aufstieg zum Rifugio Belvedere praktisch nochmals von Meereshöhe beginnen mussten. Geärgert hat uns das natürlich nicht – allerdings war der Aufstieg schon ziemlich kräftezerrend und steil (bis ca. 18%). Wir wussten eigentlich gar nicht genau was uns da im Rifugio Carrara erwarten sollte. Da wir aber ziemlich platt waren und unsere Bidons schon lange leer und die Riegel vertilgt waren – fantasierten wir schon von einem feinem Zmittag und einem kühlen Bier. Es sollte ganz anders kommen…
Oben angekommen, führte ein kleiner alpiner Wanderweg hinauf zum Rifugio. Laut Schild sollten es noch 150 Meter sein. Es ist mir schon ein paar Mal aufgefallen, dass die Längenangaben in Italien immer ein bisschen optimistisch sind. Naja egal, wir waren müde und wollten möglichst schnell etwas essen. Mit den Veloschuhen dauerte es allerdings eine Weile bis wir die “150″ Meter hinaufgekraxelt waren. Oben angekommen war die Auswahl an Essbaren im ersten Moment ziemlich enttäuschend. Die Wirtin erkannte unser Leid und offerierte uns eine selbstgemachte Hafersuppe (mit allerlei Bohnen und Gemüse) was dann den Tag doch noch rettete.
Angi hatte von Anfang an geglaubt, dass in der Bar weiter unten es sowieso die bessere Auswahl gegeben hätte. Damit wir dies auch noch geklärt hatten, ging wir nach dem heiklen Abstieg (Barfuss da mit Veloschuhen zu gefährlich) noch in die Bar. Die Auswahl war aber auch da nicht besonders gross und wir verdrückten noch ein Sandwich.
Von hier oben konnte man übrigens sehr gut die Steinbrüche von Carrara sehen, wo der weltberühmte Marmor abgebaut wird.
Die Route:
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September 23rd, 2007
Eigentlich wollten wir eher Richtung Belgien fahren und dabei auch noch bei Dirk & Birgit in Aachen vorbeischauen. Der Wetterbericht war aber nicht gut, weshalb wir uns entschieden haben südwärts zu fahren und ein paar Tage in der Toskana zu verbringen. Wir haben uns an den Tipp im Tour Magazin gehalten und sind im Hotel Tarabella in Forte dei Marmi eingezogen. Von unserem Zimmer aus, sieht man direkt in Nachbars Garten – das Hotel ist aber auch nicht schlecht wir haben das beste Zimmer
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September 23rd, 2007

Heute war unser erster Tag in der
Toskana und da wollten wir natürlich gleich mal eine der
Tour Routen ausprobieren. Von
Forte dei Marmi ging es über die Berge hinunter nach
Castelnuovo di Garfagnana. Danach wieder hinauf über
Careggine und zurück auf die
Strasse, die nach
Forte dei Marmi führt. In
Careggine haben wir noch einen Halt in der einzigen Bar des Dorfes gemacht und unsere
Bidons gefüllt und etwas getrunken. Wie es schien war im Dorf (oh wunder) nicht besonders viel los – alle Männer Standen
aufm Dorfplatz herum.

Als wir uns dann vor der Bar hinsetzten, wurde ein bisschen
gemauschelt, verstanden haben wir nichts, aber den Blicken an ging es um uns. Uns
wars egal – die Leute waren ja freundlich – und als dann ein älterer Herr mit seiner
Vespa daher kam, welche wirklich kriminell aussah und einen
saumässigen Krach machte, galt das Hauptinteresse nicht mehr uns.
Wie uns später gesagt wurde hat es unter der Woche ziemlich viele Lastwagen auf dieser Route (die Marmorbrüche von
Carrara sind nicht weit), aber es war ja Sonntag und so waren wir ziemlich einsam unterwegs…
Die Route:
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April 13th, 2007
Heute waren wir wieder mal in San Onofre surfen. Nebst den zahlreichen Surfern scheinen auch die Delfine die Wellen hier zu schätzen. Wir konnten etwa 10 Delfine ausmachen die ebenfalls mit den Wellen gesurft sind. Schade dass ich keine Wasserkamera habe, denn das ist wirklich fast schon ein mystisches Spektakel, wie sie die Wellen reiten und dann ganz geschickt sich von einer zur anderen Welle tragen lassen.
Obwohl die Kerlchen ganz putzig aussehen, war mir für einen Moment schon etwas mulmig, als ein Delfin plötzlich wie aus dem Nichts direkt neben meinem Surfboard aufgetaucht ist. Er war so nah, dass ich ihn hätte anfassen können. Er hat mich dann kurz beäugt und für unwürdig befunden, ist unter (!) mir durchgetaucht und hat sich auf der anderen Seite meines Surfboardes (ebenfalls in Reichweite) mit einem seiner Kollegen gebalgt.
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April 9th, 2007
Heute bestiegen wir den Aussichtspunkt “Angels Landing”. Der Weg dorthin war zunächst schön breit, man hätte sogar mit dem Rollstuhl fahren können. Aber dann begann etwas, was man bei uns Klettersteig nennen würde. Es gab auch wieder Ketten zum Festhalten und teilweise marschierten wir auf einem kleinen Grat, wo es links und rechts 1ooo m runterging. Das war wirklich spektakulär. Das einzig wirklich Gefährliche waren aber die andern Touris, da man nie recht wissen konnte, ob sie nächstens ausrutschen und einem mit in die Tiefe reissen würden.
Wir beschlossen daher, einen kleinen Sicherheitsabstand zu nehmen. Oben angelangt war die Aussicht super, man sah über den ganzen Nationalpark und die Strasse mit dem Shuttlebus war winzig. Lustigerweise schleppten die allermeisten andern “Wanderer” riesige Rucksäcke mit sich (für eine 2h Wanderung). Keine Ahnung auf welchen Teil des Hausrats sie nicht verzichten konnten, offenbar hatten alle schrecklichen Respekt vor dem Hungertod. Wir trugen jeweils einfach eine Wasserflasche in der Hand mit und marschierten so ganz unbeschwert über Stock und Stein. Nach unserm Abstieg von Angels Landing hängten wir grade noch den Riverside Walk am Ende des Tals an und die Tour zu den Emerald Pools: der grosse Pool war wirklich schön und gut versteckt und für den Riverside Walk (ca. 45 min Schlenderzeit),
schleppten ebenfalls alle einen riesigen Rucksack mit. Langsam bekamen wir doch Hunger und so beschlossen wir ein Glace zu kaufen bei der Zions Lodge. Wir schafftens grad noch vor “Ladenschluss”. Andi hatte seins im Nu runtergeschlungen, und natürlich war meins wiedermal so riesig, dass ich es kaum schaffte, ich kann das kalte Zeug einfach nicht so schnell essen. Hier kriegt man immer etwa 5x soviel wie bei uns. Abends machten wir uns wieder ein hübsches Feuerchen, grillten Speck (auch 5x soviel wie bei uns) bis uns fast schlecht war von dem vielen Fett.
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April 8th, 2007
Der Zion Nationalpark liegt in Utah, nicht weit von Las Vegas. Man kann sich das Glarnerland vorstellen, aber mit links und rechts ca. 1000 m senkrecht aufsteigenden Felswänden und ein bisschen enger. Natürlich gibts auch hier ein grosses Angebot von Wanderungen. Wir haben uns für diesen Tag eine herausgesucht, die zum “Hidden Canyon” führt. Es ging für amerikanische Verhältnisse recht steil hoch und später gabs auch noch eine sehr ausgesetzte Passage, wo man sich an Ketten festhalten konnte (was in Anbetracht der Höhe sogar uns recht war). Der Canyon kam erst im letzten Augenblick in Sicht und war herzig. Wir folgten dem trockenen Flussbett eine Weile und kletterten über einige trockene
Wasserfälle, bis wir umkehren mussten, weil wir sonst nicht mehr vor dem Einnachten ins Tal runtergekommen wären. Auf dem Zeltplatz beschlossen wir unsern Benzinkocher in Betrieb zu nehmen und zu grillen. Als wir kurz davor waren uns an den Tisch zu setzen und zu essen, fing es tatsächlich an zu regnen, was aufgrund der spärlichen Vegetation sehr sehr selten vorkommen dürfte. Zum Glück war es nicht weit her mit dem Regen, nach 5 min wars wieder ok. Aber in der Nacht hatte es tatsächlich noch eine signifikante Menge Niederschläge gegeben. Am nächsten Tag erfuhren wir, dass der “Hidden Canyon” gesperrt wurde wegen eines Felssturzes, wir hatten also grad Glück gehabt, dass wir ihn noch sehen konnten.
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April 7th, 2007
Bevor wir uns nach Utah aufgemacht hatten, haben wir in der Tageschau gesehen, dass der Skywalk in ein paar Tagen öffnet. Der Skywalk ist eine Hufeisen förmige Konstruktion, welche über die Klippe des Grand Canyon ragt. Das besondere daran und daher auch der Name: der Boden ist aus Glas! Man kann so circa 1000 Meter in die Tiefe gucken. Es war uns sofort klar, dass wir da unbedingt hin mussten. Auf dem Glasboden zu laufen (wir mussten spezial Überziehschuhe tragen) war ganz spassig, wir haben uns immer versucht ganz fest vorzustellen, dass der Glasboden kracht und wir in die Tiefe stürzen. Hat ein paar Mal ganz gut funktioniert…
Leider durfte man auf dem Skywalk selber keine Fotos machen (obwohl das wohl gratis Werbung für die Betreiber gewesen wäre…). Nachher konnten wir mit dem Bus der uns zum Skywalk gekarrt hat, auch noch zu zwei anderen Aussichtspunkten fahren und ein bisschen aufm Grand Canyon rumspazieren.
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April 6th, 2007
Von Moab ging es nun weiter nach Flagstaff. Untwerwegs fuhren wir durchs Monument Valley, was durch die vielen Western Filme bekannt ist. Unter anderem hat auch John Wayne hier schon einige Filme gedreht.
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April 5th, 2007
Nach unserem Besuch im Arches National Park fuhren wir nach Moab um dort zu übernachten. Momentan ist einiges los im kleinen Städtchen: es gibt eine Jeep Safari. Um was es dabei genau geht, haben wir nicht rausbekommen. Es wimmelt hier aber nur so von Verückten, die mit Ihren Jeeps (die Amis nennen sie auch Trucks) die Hauptstrasse rauf unter runter blochen. Die Zuschauer johlen den Fahrern jeweils begeistert zu und das Motto scheint irgendwie “Je grösser und lauter desto besser” zu sein. Naja nicht ganz unsere Wellenlänge, aber ganz lustig zum Zuschauen…
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April 4th, 2007
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April 3rd, 2007
Der erste Nationalpark den wir besichtigen wollten war der Bryce Canyon. Der Park befindet sich auf einer Hochebene und man ist immer so zwischen 2500 und 3000 m.ü.M. Das macht sich spätestens dann bemerktbar, wenn man so den Wanderwegen entlang spurtet, wie wir es gemacht haben. Es ist ja inzwischen schon von fast Tradition, dass wir uns den längsten Trail (Wanderweg) aussuchen, oder gleich mehrere aneinanderhängen und diese dann im rekordverdächtigen Tempo runterspulen, bis wir nicht mehr können…
Aprops Wanderwege; die Wanderwege sind meist so angelegt, dass man sie sogar mit einem Rollstuhl begehen könnte. Im Yosemite waren sie sogar weite Stücke geteert! Das ist eigentlich eine gute Sache, denn so können auch ältere, oder gehbehinderte Leute die Trails noch abmarschieren. Die “richtigen” Wanderwege sind dann immer mit einem Schild gekennzeichnet, welches einem eindrücklich davor warnt, dass jetzt nur ein sehr primitiver und ausserordentlich schwer begehbarer Weg kommt.
Nach unserer Powerwanderung haben wir dann erst mal die gute Aussicht genossen und auf den Sonnenuntergang gewartet, der den Canyon dann in die schönsten Farben getaucht hat.
Am nächsten Tag wollten wir bei Sonnenaufgang Thors Hammer fotografieren. Thors Hammer ist wohl der berühmteste Hoodoo im Park. Um 6 Uhr haben wir uns deshalb auf den Weg gemacht. Um diese Zeit ist es immer noch arschkalt, so dass wir unsere Kappen und Handschuhe montiert haben. Wie wir später von einem Ranger gelernt haben, sind die grossen Temperaturschwankungen (es war heute zwischen 0 und 30 Grad warm) für die grosse Erosion (2-3 Fuss pro 100 Jahre) verantwortlich. Angeblich sei es an über 200 Tagen unter null Grad!
Nach der Fotosession mit Thors Hammer, wollten wir mal so richtig traditionell frühstücken. Auf das Mittagessen konnten wir dann gut verzichten…
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April 1st, 2007
Auf der Fahrt nach Utah sahen wir auf der Autobahn ein lustiges Gefährt: jemand muss sehr gerne Würstli haben oder sie sehr vermissen, dass er sich so ein Mobil zusammenbaut.
Unser Abendessen werden wir sicher nicht jeden Abend bei Big Boy einnehmen, sonst enden wir noch so wie die Statue vor dem Restaurant und kommen mit einem neuen Airbag nach Hause.
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March 31st, 2007
Heute gingen wir zum 2. Mal mit Tobi surfen in San Onofre, was ca. 1.5 h südlich von LA ist. Unsere Surfbretter hatten wir immer im Auto verstaut, aber Tobi hatte so ein langes Longboard, das musste aufs Dach. Auf der Autobahn hats dann immer recht laut geschnurrt…
Leider hatte es am Morgen noch Küstennebel, und da wars also saukalt zum ins Wasser gehen. Die Wellen waren ok von der Grösse her, aber man musste immer recht lange warten, bis wieder ein paar Wellen reinkamen. So nach 2 h waren wir drei völlig durchgefroren und beschlossen zum Mittagessen zu fahren. Alle hatten Heisshunger auf einen grossen Burger. Im Burgerrestaurant schaffte ich es mal wieder den grössten Burger zu bestellen: die Angabe auf dem Menü war alles andere als eineindeutig wie sich dann heraus stellte. Sie hiess “double cheese” und ich dachte nur der Käse wär doppelt, aber es war eben alles doppelt, was zur Folge hatte, dass mein Burger einfach 2x so hoch war wie Andis, der fast vor Neid erblasste. Er kriegte dann auch noch was ab, denn ich konnte das Ding unmöglich alleine aufessen.
Obwohl die Lufttemperatur nicht so warm war, gingen wir nochmals zum Strand um zu schauen, ob es sich lohnt, in die nassen Anzüge zu steigen. Mittlerweile war das Wetter aber sehr schön und nachdem ich 45 min vergeblich versuchte eine Theorie aufzustellen, wann das nächste Wellenset reinkommt, ging ich dann auch nochmals surfen. Wir blieben bis zum Sonnenuntergang.
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March 30th, 2007
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March 22nd, 2007
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, gibts schon ein paar Kuriositäten. Speziell ist zum Beispiel, das sich jeder seine Autonummer selber zusammenstellen kann, vorausgesetzt, dass diese nicht schon vergeben ist. Weil der Platz auf dem Nummernschild begrenzt ist, werden alle Tricks gezogen um mit möglichst wenig Zeichen einen schlauen Spruch zu basteln. Es wird deshalb z.B. die “4″ (englisch four) für for (übersetzt für) genommen, da “4″ und “für” auf englisch gleich ausgesprochen werden. Das Nummernschild auf Bild sagt zum Beispiel “I love forensics” was soviel wie “Ich liebe Kriminologie/Gerichtsmedizin” bedeutet.
Kalifornien wird ja zur Zeit von einem ausgewanderten Österreicher regiert. Wie es scheint, haben die Österreicher aber nicht nur den Arnie exportiert, sondern auch das Wienerschnitzel.
Was Werbung anbetrifft, sind uns die Amis schon noch einiges Voraus, oder sagen wir sie sind einfach kreativer und aggresiver. Alles was auffällt ist recht; so gibt es oft Leute die mit irgendwelchen komischen Kostümen oder auch nur mit einem Schild am Strassenrand für irgendwelche Firmen oder Produkte werben.
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March 22nd, 2007
Am Dienstag gingen wir im Warehouse Restaurant essen. Die ganze Wand am Eingang war voll mit Bildern von Berühmtheiten, welche hier schon diniert haben. Im Bild hinter uns kann man u.a. Dustin Hoffman und Roberto de Niro sehen (Szene aus dem Film “Meet the Fockers”). Das essen war ganz gut, allerdings hatten wir nicht so viel Zeit, denn wir mussten Steven & Bernadette noch auf den Flughafen bringen, das Sie für ein paar Tage nach Costa Rica fliegen. Ist natürlich super cool, dass Sie uns Ihr Haus für diese Zeit überlassen. So sehen wir schon mal wie sichs hier so lebt….
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March 20th, 2007
Heute ist unser erster Tag hier in Kalifornien. Die Reise war etwas anstrengend, nicht zu letzt weil wir den Anschluss Flug von New York nach Los Angeles verpasst haben, während wir auf eines unserer Gepäckstuecke warteten. Wir waren aber nicht die Einzigen die beim Gepäckband vergebens auf das Gepäck gewartet haben. Wir hatten allerdings Glück im Unglück, denn wir haben lediglich unser Crashpad (Matte zum Klettern) “verloren” und die anderen Gepäckstücke kamen an. Wie auch immer, weil wir solange auf unser Gepäck gewartet haben, verpassten wir den Flug nach Los Angeles.
Zum Glück ist das Buchungs System so schlau und hat uns gleich auf den nächsten Flug gebucht. Dieser Flug wäre allerdings erst um 20:30 gegangen, was ein bisschen spät gewesen wäre (der Flug dauert dann noch ca. 5 Stunden). Wir kamen deshalb auf die Warteliste eines früheren Flugs (eine Stunde später, als den verpassten Flug) und das klappte dann tatsächlich.
In Los Angeles angekommen, holten uns Steven & Bernadette ab und wir gingen noch
gemeinsam bei einem italienischen Restaurant essen. Der Tag war nun schon ziemlich lange (wir waren nun schon fast 24h unterwegs) und wir waren froh, das wir uns nun um nichst mehr kümmern mussten und einfach schlafen gehen konnten.
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May 27th, 2006

Das Leiden hat ein Ende. Zuerst mussten wir aber noch unsere Höhenmeter Bilanz aufpolieren. Deshalb machten wir vor der eigentlichen Tour noch eine extra Schlaufe zum Dörfchen Cari (ca. 1000 m höhen als der Camping). Wieder in Faido unten, wollten wir dieses Mal den Nufenenpass zuerst in Angriff nehmen. Zum Abschluss ging es nochmals auf den Gotthard und zur Belohnung gab es dann ein Würstel und ein Bierchen und auch Peter konnte dann wieder lachen.
7. Tag in Zahlen:
- 132,33 km
- 3511 Höhenmeter
- Ø 122 Schläge/min
- Ø 17 km/h
- 7:39 h
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